Über den Aufbau guter Blogartikel: 9 Schritte nicht nur für Anfänger

Getigerte Katze auf Holzzaun symbolisiert Aufbau des Blogartikels

Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne der Leser liegt mittlerweile bei 5 bis 8 Sekunden. Kürzer als die eines Goldfisches, habe ich neulich gelesen. Da kommt es nicht nur auf den Text, sondern auch auf den Blogartikel Aufbau an.

Bedeutet das nun, dass niemand mehr Content bis zum Ende liest? Nicht immer aber leider immer öfter. Der Aufbau Ihres Blogartikels kann hier enorm helfen.  Sorgen Sie von Abschnitt zu Abschnitt, dass man immer weiterlesen will. Der Text muss heute viel leichter zu erfassen sein als noch vor ein paar Jahren. Daher ist ein Blogartikel Aufbau fast so wichtig wie sein Inhalt. Außerdem hilft Ihnen eine gute Struktur sogar beim Schreiben. Doch noch vor dem Aufbau kommt folgende wichtige Frage:

Im Idealfall wünschen wir uns doch alle, dass unsere Leser:innen den Blogbeitrag von Anfang bis Ende interessiert lesen. Mir ist besonders wichtig, dass meine Kernaussage gut rüberkommt und meine Leser tatsächlich etwas Konkretes aus dem Beitrag mitnehmen. Und natürlich freue ich mich, wenn sie anschließend mit mir in Kontakt treten. All unsere Ziele und Wünsche müssen wir schon beim Aufbau des Blogartikels berücksichtigen. Aber da geht bestimmt noch mehr oder? Klar!

Laut einer weiteren Untersuchung überfliegen 43 Prozent der Leser zuerst den Blogartikel, um zu sehen, ob sich das Lesen lohnt. Berücksichtigen wir dieses völlig nachvollziehbare Verhalten zusammen mit der sehr kurzen Aufmerksamkeitsspanne, dann ergibt sich folgendes fast von selbst. 

Nicht gut sind Bleiwüsten, lange Schachtelsätze und unübersichtliche Abschnitte, denn sie überfordern unsere Leser. Daher nutzen Direktmarketing-Texter schon seit Jahrzehnten kurze Absätze, Zwischenüberschriften und Bilder. Mit diesen, in der Fachsprache auch „Unterbrecher“ genannten, Mitteln lenken wir die Augen der Leser auf das, was wichtig ist. Im Fall unseres Blogartikels ist alles wichtig, klar. Aber wir möchten ja, dass auch die Schnellleser – sind wir das nicht auch? – schon beim Überfliegen eines Textes ein paar „Happen“ mitbekommen. Meist sind das die Bilder und Überschriften. Interessieren diese, wird der Text gelesen. Das ist nicht so neu aber immer noch gut.

Neu ist, dass wir den Leser:innen von Jahr zu Jahr mehr helfen müssen, aufmerksam zu bleiben. Mit einem gut strukturierten Conten bekommen wir das hin!

Blogartikel Aufbau: Kleine Häppchen, große Wirkung

Unterteilen Sie den Text in kleine Häppchen. Pro Argument ein Absatz lautet eine goldene Regel aus dem Direktmarketing! Warum nicht auch Blogtexte einfach besser lesbar machen, indem Sie Schritt für Schritt vorgehen. Mit kurzen sinnvollen Absätzen machen Sie komplexe Texte besser lesbar und der Inhalt wird von den Leser:innen besser erfasst. Stellen Sie dann über diese Happen noch aussagekräftigen Zwischenüberschriften, haben Sie den Leser:innen eine große Hilfe gegeben.

Zack, schon haben Sie eine erste Gliederung erstellt. Und Struktur belohnen auch die Suchmaschinen, weil sie Texte ebenfalls nach deren Lesbarkeit bewerten. Der Google-Algorithmus bevorzugt Texte mit klarer Struktur, was sich positiv auf das Ranking auswirkt. Vielleicht sorgt der gute Aufbau sogar dafür, dass mehr Leser Ihren Blogartikel entdecken.

Der Blogartikel Aufbau steht, was nun?

Die Gliederung ist fertig und Sie wissen, was alles erwähnt werden soll? Gratulation! Nun geht es ans Schreiben. Womit Sie beginnen, ist egal. Oder sagen wir mal so: Ist es nicht! Mit Spaß gelingt nicht nur das Lesen, sondern auch das Schreiben leichter. Fangen Sie also dort an, wozu Sie gerade am meisten Lust haben. Wenn Sie also – wie die meisten – Schwierigkeiten haben, gleich mit einem spannenden Teaser zu beginnen, dann schreiben Sie da erst ein paar Stichpunkt hin. Wenn dann die Fließtexte fertig sind, gelingen Ihnen Teaser und Headlines viel besser und das ist sehr wichtig, denn:

  • Der Anfang eines Blogartikels, entscheidet ob die Leser:innen weiterlesen oder nicht.
  • Anhand der Headlines entscheiden wir, ob wir weiterlesen oder nicht.

Ob wir weiterlesen oder nicht läuft manchmal völlig unbewusst ab. Mit dem Aufbau des Blogartikels können Sie das Weiterlesen fördern.

  Beispiel: Wie selbst hochtechnische Themen richtig aufgebaut die Zielgruppe informieren und unterhalten, ohne „seicht“ zu wirken, zeigt der Blogartikel „Der Dialog der Maschinen“.

Der Schluss ist noch lange nicht das Ende

Den Blogartikel beenden Sie mit einem Aufruf zur Interaktion. Stellen Sie mit einer Frage oder etwas anderem den Kontakt zu den Leser:innen her. Wie toll wäre es, wenn Sie in den Kommentaren unter Ihrem Blogartikel Meinungen und Anregungen aus der Zielgruppe finden – und auf diese direkt hier reagieren können? Gerade der direkte Kontakt zur Zielgruppe ist das, was wir uns wünschen also bitte die Kommentarfunktion immer anschalten! Steht der Blogartikel online, darf er von Ihnen und Ihren Mitarbeitern auf Social Media fleißig geteilt werden. So wird er immer weiter gefunden, gelesen, kommentiert und  weiterverbreitet. So ein Blogartikel als Marketing-Tool ist langfristig wertvoll. Daher lohnt es, sich etwas Zeit für den Aufbau zu nehmen.

Hier noch einmal das Ganze als 9-Schritte-Liste. Nach und nach stelle ich hier weiterführende Links zum Blogartikel Aufbau ein.

In 9 Schritten zum perfekten Blogartikel Aufbau:

  • Wähle die Art deines Blogartikels
  • Lege die passende Struktur fest
  • Unterteile das Thema in Einzelschritte
  • Formuliere Überschriften zu den Einzelschritten
  • Schreib einen Teaser, der neugierig macht
  • Formuliere packende Fließtexte, die die Neugier stillen
  • Finde oder schaffe starke Bilder (nicht nur Cat-Content 🙂 )
  • Stelle Fragen an die Leser
  • Teile und bewerbe den Blogbeitrag

  Mein Tipp: Speichern Sie sich diesen Blogartikel ab. Dann können Sie über die Links in der Liste immer dann vertiefende Infos zum Thema lesen, wenn Sie Zeit, Lust und Bedarf haben. 

Was lernen wir daraus?

Der Blogartikel Aufbau ist so wichtig, weil nicht nur der Inhalt über „lese ich“ oder „lese ich nicht weiter“ entscheidet, sondern auch die Form. Versetzen Sie sich daher zunächst in die Leser:innen, wenn Sie einen neuen Blogartikel planen. Dann bauen Sie den Content Schritt für Schritt, abwechslungsreich und spannend für Ihre Leser auf. Am Anfang einen spannenden Teaser schreiben, dann mit kleinen Häppchen alle wichtigen Punkte abhaken. Zum Schluss sorgen Sie unbedingt für Interaktion, damit Ihr Blogartikel mehr Reichweite gewinnt und Sie aktive, interessierte Leser:innen!

Aufbau

mit Struktur macht einen Text lesefreundlich.

Häppchen

statt Textwüsten sind angenehm für Auge und Leserhirn.

Action!

sorgt für Austausch, Verbreitung und das Spielerische.

Was lesen Sie am liebsten in einem Blogartikel?

Was lesen Sie gerne? Wann steigen Sie aus? Was nervt? Und wovon können Sie nie genug bekommen? Her mit den Do's und Don'ts!

Manuela Krämer

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