Vielleicht hast du es letzten Monat in der Presse mitbekommen: Ein Zufallsfund im Februar im Hessischen Landesarchiv in Marburg, entpuppte sich nach ersten Untersuchungen als kleine Sensation:
Die angehende Kulturwissenschaftlerin Anna Losinger fand bei Aufräumarbeiten im Zentralarchiv der deutschen Volkserzählung, das sich im Hessischen Landesarchiv befindet, die fast vollständige Sammlung der bis dato als verschollen geglaubten, Lost Storys:
Geschichten, die nie gelesen oder gehört wurden.
Dass dieser spektakuläre Fund für mich als Autorin und Storytella wertvoll sein könnte, habe ich gleich gewusst. Was sich daraus auch für dich und dein Storytelling ergeben kann, ist mir erst klar geworden, als ich sie gesehen habe, diese Lost Storys.
Auf der Spur verlorengeglaubter Geschichten
Weil die Finderin Anna aus meinem Ort Mering stammt, hörte ich schon im Februar davon. Ich reiste sofort nach Marburg, meiner ehemaligen Studienstadt, und durfte zusammen mit Annas Chef, dem Leiter des Zentralarchivs der deutschen Volkserzählung einen ersten Einblick in die Lost Storys nehmen. Natürlich brauchte ich dazu einen Termin und eine Genehmigung des Instituts – dank Anna ging das schnell.

Was sind Lost Storys?
Die Marburger Forschenden haben tatsächlich das Unmögliche gefunden: Lost Storys, das sind Geschichten, die niemals gelesen oder erzählt wurden. Du kannst sie dir ähnlich vorstellen, wie Lost Places. Diese verlassenen Orte besitzen bekanntlich einen Charme, dem man sich kaum entziehen kann, und es gibt Fotografen und Kunstschaffende, die sich weltweit auf die Suche nach ihnen begeben. Sie sagen, diese Lost Places besitzen eine ganz besondere Energie. Ähnlich ist es mit Lost Storys: unzählige Wissenschaftler, Autorinnen und Autoren suchen weltweit nach ihnen: Storys, die noch nie gelesen wurden. Bislang vergeblich!
Lost Storys umgibt nämlich eine unfassbar wertvolle Energie des verlorengegangenen Erzählens (Hidden Telling). Das wiederum ist sehr wertvoll für das Storytelling jeglicher Art. Doch dazu später mehr.
Wie wurden die Lost Storys gefunden?
Die Auszubildende Anna Losinger fand die schätzungsweise über 800 Bände durch Zufall beim Aussortieren eines Regals mit Schwänken und Alltagserzählungen. Diese alten Bücher standen unnütz herum, weil sie seit etwa 80 Jahren weder von Privatpersonen noch von Forschenden angefordert wurden. Daher wollte der Direktor des Marburger Zentralarchivs, Pedro Perdido, sie nun in den Keller umziehen. Sie sollten Platz für die neueste Sammlung an KI-generiertem Volkswissen und Fake-News machen, die sich in den letzten zwei Jahren nahezu verdoppelt hatte.
Wie Anna der versammelten Presse erzählte, wollte sie nur über das leergeräumte Regal wischen, bevor sie die Fake-News einsortiere, als es plötzlich „Klick“ machte und sich eine geheime Tür in der Wand hinter den Regalen öffnete. Aus dieser Tür fielen dann die ersten Bände, worauf ein ganzes verborgene Archiv – sozusagen ein Raum hinter dem Raum – sichtbar wurde. Dieser Geheimraum war voller Lost Storys!
Unsere Vermutung
Vor mehr als einem Jahrhundert legten wohl Mitglieder eines Geheimbundes, der sich „Lost Story Keeper“ nannte, eine riesige Sammlung von Geschichten an, die niemals gehört oder gelesen wurden. Ob die Märchensammler Jakob und Wilhelm Grimm Teil der Lost Story Keeper oder gar deren Köpfe waren, wird schon länger in der Forschung vermutet. Dass die Lost Storys nun ausgerechnet in Marburg gefunden wurden, könnte auf die Märchensammler als Lost Story Keeper hindeuten.
So oder so: Für mich ist der Fund total spannend, weil das auch ein völlig neues Licht auf die Sammelleidenschaft der Brüder Grimm wirft.

Eine ganze Bibliothek!
Von der Existenz einer Lost-Story-Bibliothek war man in der Literatur- und Kulturwissenschaft schon lange überzeugt. Doch wo, das wusste bislang niemand. Es gab verschiedene Theorien über ihren Aufenthaltsort.
Die allgemeine Überzeugung in der Wissenschaft war, dass alle Bücher und Tonbänder in einem Paralleluniversum gespeichert sein müssen. Denn Lost Storys sollten möglichst nicht gefunden werden. Begründung: Weil sie zu schön, zu spannend und zu wahr für unsere Realität sind. Seit dem Marburger Sensationsfund im Februar muss diese Theorie nun ganz neu überdacht werden.
Hatte jemand extra eine Auswahl an Lost Storys getroffen, damit diese Exemplare gefunden werden? Oder stecken rein egoistische Zwecke dahinter und jemand (Brüder Grimm?) hat sich hier ein Energie-Geheimlager mit Lost-Storys hinter den Mauern der Universität geschaffen?
Erste Vermutungen seitens der Wissenschaft: Vielleicht steckt der neuere Teil an Lost Storys in einem Paralleluniversum. Die Vermutung liegt nahe, weil es sich beim Marburger Fund vorwiegend um ältere Lost Storys aus dem 17. bis 19. Jahrhundert handelt. Das zumindest, sind die aktuellen Erkenntnisse, die man seit Februar gewinnen konnte.

Was bedeutet der Fund für dein Storytelling?
Du musst wissen: Jedes Mal, wenn eine Geschichte erzählt, gehört oder gelesen wird, gibt sie einen Teil ihrer Energie an das Publikum ab. Diese Story-Energie ist ja das, was allgemein Storytelling so erfolgreich macht.
Story-Energie in herkömmlichen Geschichten
Wenn du eine gute Geschichte oder – zum Beispiel im Marketing – eine Business-Story –erzählst, verbinden die Lesenden oder Hörenden das Erzählte mit deinem Unternehmen, deinem Produkt und mit dir. Du, deine Art und dein Angebot, ihr werdet einzigartig sichtbar. Das macht die Story-Energie, die in jeder guten Geschichte steckt.
Das sich Storys irgendwann energetisch „erschöpfen“, kennst du sicher aus deinem Alltag: Irgendwann winkt man zum Beispiel auf Familienfeiern nur noch ab: „Onkel Robert, lass mich in Ruhe mit deinen alten Anekdoten aus deiner Vergangenheit als Punk“, heißt es dann. Oder auf Firmenfeiern: „Nee, jetzt holt unser Chef wieder die Gervais-Obstgarten-Story raus“. Ist doch so, oder?

Lost Storys findest du mit etwas Glück auch in deinem Business! Du biegst um eine Ecke eines verlassenen Flures, öffnest verstaubte Kisten im Keller oder unter deinem Schreibtisch – zack, schon ziehst du eine Story hervor!
Story-Energie in Lost Storys
So, und jetzt kommt’s: Weil die Marburger Lost Storys nie gehört oder gelesen wurden, sind sie noch in Besitz ihrer gesamten Story-Energie. Du kannst sie dir vorstellen, wie Helium-Ballons: Am ersten Tag fliegen sie hoch in den Himmel, doch sobald öfter gesichtet und länger geflogen, verlieren sie an Kraft und schweben nur noch ganz nah über dem Boden. Die Energie in ungelesenen Storys ist auch noch voll da. Je öfter gehört oder gelesen, desto niedriger die Story-Energie. Im Marburger Fund wurde sie nun über 100 Jahre konserviert zwischen Buchdeckeln und so bewahrt in einer geheimen Bibliothek, wie in einem Tresor, von dem niemand (angeblich) wusste.
Aber jetzt kommt es noch besser: Du kannst diese geballte, ungenutzte Kraft jetzt für dein Storytelling nutzen!
Ich habe zusammen mit dem Direktor des Zentralarchivs der deutschen Volkserzählung eine exklusive Vereinbarung getroffen. Also darf ich dir etwas Einmaliges anbieten – ganz exklusiv!
Mein Angebot
Die Lost Story Energiereise!

Energietanken mit VIP-Zugang zur Marburger Bibliothek der verlorenen Geschichten
Komm mit auf DIE energetische Reise für dein Storytelling.
Viel Zeit bleibt uns nicht, denn:
Die Energie nimmt von Reise zu Reise ab.
Daher … Sei als eine/r der Ersten dabei – und schöpfe aus der vollen Kraft der Lost Storys für dein Storytelling!
Die Reise ist nicht nur für Autorinnen, Autoren super, sondern ideal auch für Business-Storyteller!
… Ich hab es fast geglaubt! Aber direkt 800 verschollene Bücher? Ein sehr netter Aprilscherz. 🤣
Naja, Beate: das war eine Bibliothek hinter der Bibliothek – ein ganzer Raum, der verborgen war. Da passtschon allerhand rein! 😉
Lost Stories 😁😂
Armin, sie sind soo unfassbar wertvoll!
Was für eine schöne Idee! Lauter frische, hoch enegetische Geschichten, die nur darauf warten, endlich erzählt zu werden und wie eine Energiedusche für die Erzählerin und die Zuhörenden wirken!
Ja, liebe Bettina, das ist doch wunderbar oder? Zum Glück habe ich diese Marburg-Connections!
Liebe Manuela, du bist wahrlich eine gute Geschichtenerzählerin. Ich hätte dir das sofort abgenommen 🙂 Die Story-Energie ist genial und die energetische Reise werde ich sofort buchen. Ha ha
Herzliche Grüße von Anita
Juhuu, ich dachte mir, dass DU mitkommst auf unsere erste Reise. Wie gesagt: da haben wir noch volle Energie in den Büchern. Anita, wie wäre es im Sommer mit einer Energie-Session für deine Kund:innen – energetisches Storytelling, könnte ich anbieten!
Meeegaaaa, will auch die Lost Stories lesen👍👏👏👏
Lachende Grüße
Gabi
Buch die Reise, es sind noch wenige Plätze frei! 😉
Großartig, liebe Storytella, du machst dir selbst heute am 1. April alle Ehre! Ich freue mich auf mehr davon.
Bei mir gibt es diesmal keinen Aprilscherz, umso mehr genieße ich eure.
Herzliche Grüße von
Nicole
PRojektText.com
Hi Nicole,
was, heute ist der 1. April? Wusste ich gar nichts von! 😉😝
Liebe Grüße nach Bonn!