Sprayerkunst

An jedem 12. eines Monat findet das Blogger Fotoprojekt „12 von 12“ statt. Tadaaa! Dies hier ist mein erster Beitrag zu diesem Projekt.

Portrait der Storytellerin Manuela Krämer
Ein Blick aus dem Fenster zeigt: Jipiieh, die Sonne scheint!

Heute ich Sonntag, der 3. Advent und die Sonne scheint? Das freut nach all dem Schneegewirbel letzte Woche hier. Während wir an unseren Semmeln mümmeln, überlegen wir, wohin es heute fußläufig gehen soll. Denn seit unser Pferd nicht mehr ist, drehen Mann und ich (Jugendlicher nicht mehr, das ist jetzt uncool!!)  sonntags eine große Runde, anstatt den Stall zu misten.

Peruanische Ajis im Gewächshaus
Wir schalten "live" ins Pop-up-Gewächshaus: Die Peruaner scheinen sich gut zu fühlen.

Ein Blick ins Gewächshaus beruhigt mich: Auch diese Nacht hat meine Zucht überlebt. Ich hatte im Januar 2020 erstmals zwei Sorten peruanischer Pfefferschoten ausgesäht, die über den Sommer kräftig gewachsen sind und, die ich jetzt über den Winter bringen möchte. Einmal Ají Amarillo (im Bild) und Ajì Limo. Für die LECKER peruanische Küche! Traut euch ruhig mal an die Rezepte, soo exotisch sind sie garnicht, denn: Es kommen reichlich Kartoffeln vor und natürlich immer saftig, scharfe Ajís!!!

Alpenblick im Dezember
Hui, heute Spaziergang mit Alpenblick!!!

Während der 16-jährige für den Einstellungstest der Polizei (hat er kommenden Freitag) am PC übt, machen wir uns auf nach draußen. Von Mering geht es über Feldwege rüber nach Merching. Im Schnee schaut das alles schon schön aus oder? Und dann noch Alpenblick heute, besser geht’s nicht am 3. Advent!!

Sprayerkunst unter der Brücke
Den Künstler kennen wir, verraten wir aber nicht!!!

An einer Bahnunterführung in unserem Markt Mering fand ich heute dieses Tag. Ich mag es sehr, da der Künstler so schöne Farbverläufe eingebaut hat. Und überhaupt macht „TRAP“ in unserem kleinen Markt hier sehr coole Sprayerkunst. So, weiter geht’s …

Pfaffenhütchen
Pfaffenhütchen ...
Mann mit Mütze
... noch eins?
Der Fluss Paar bei Merching
... und die Paar

… an ein paar insektenfreundlichen, heimischen Sträuchern vorbei. Pfaffenhütchen sind giftig aber allerliebst anzuschauen. Überhaupt fallen ich heute viele leuchtend rote Beeren während des Spaziergangs auf. Der Mann hat sich ihnen zu Ehren passend gekleidet! 😉 Wir laufen bis nach Merching rüber, dort queren wir zum zweiten Mal die Paar, unser kleines Flüsschen, das man niemals unterschätzen sollte. Vor allem nicht zur Schneeschmelze. Heute nicht. Heute gluckert es friedlich durch das Paartal.

Lego Restaurant
Katastrophe im Lego Caféhaus!

Zuhause der Schreck: Im pariser Lego Café ist ein Flieger reingekracht. Soviel zum Thema „Für den Einstellungstest üben“ … 😉

Kaffeetisch am 3. Advent
Jetzt erstmal Adventskaffee mit selbst gebackenen Plätzchen

Rein ins Warme und Kaffee gemacht! Ich liebe Kaffee aus unseren elsässer Cafe-au-lait Schalen. Und Lebkuchen, Zimtsterne und Co. Ganz viele davon! Sonntags gibt es bei uns oft einen üppigen Frühstücksbrunch, kein Mittagessen. Dafür Kaffee und Kuchen (heute Adventsplätzchen) und ein warmes Abendessen. Heute abend gibt es dafür Krautgulasch mit unserem selbstgestampften Sauerkraut, Kartoffeln, Paprika ohne Fleisch, dafür mit viel Schmand – hmm. Das wärmt schön und passt richtig in den Dezember, finde ich.

Zeitungsbericht über Drachen
Ist das Zufall? Oder gibt es den garnicht...

So, nach dem Sonntagskaffee erstmal Zeitunglesen! Seit Wochen habe ich mir keine Zeitung mehr gekauft, schlage nun die Samstagsausgabe der Süddeutschen auf und was ist drin? Ein Bericht über Drachen. Eine halbe Stunde später trudelt die E-Mail von Sarah Malhus von den Münchner Schreiberlingen mit meiner frisch lektorierten Drachen-Kurzgeschichte ein. Zufall? Nee, aber gut! Dann kann ich die heute gleich überarbeiten. Wer es noch nicht weiß: Meine Geschichte vom Drachenei erscheint in der fantastischen Anthologie „Hic sunt Dracones“, die im März 2022 herauskommt. Mehr zum Thema Drachen, Geschichten und wild schreiben findet ihr bald in meinem Jahresrückblick 2021. Dazu später mehr! So ab ins Arbeitszimmer …

Katze im Sessel
Im Arbeitszimmer wartet schon meine Mitarbeiterin aller Monate. So eine Poserin!
Jahresrückblog
Zeit für ein paar Zeilen im Jahresrückblick 2021

Während der Krautgulasch für heute abend friedlich vor sich hin köchelt, mache ich noch einen Abstecher in mein Arbeitszimmer. An meinem Jahresrückblick schreiben. Der Jahresrückblog 2021 ist noch so ein tolles Projekt. Sympatexterin, Judith Peters, ruft dazu jährlich auf. Ich habe die Aktion dieses Jahr entdeckt und mich spontan entschlossen mitzumachen. Judith hilft uns Teilnehmerinnen mit tollen Tipps, wirklich ECHT tollen Tipps, damit wir das auch seo-nautisch, spannend und gut für uns durchziehen. Wenn euch das interessiert, dann schaut bei ihr vorbei!

Buchtipp Die Anomalie
Ich lese gerne im Bett und ihr?

So, Ende. Ich gehe ins Bett und lese noch ein bisschen. Das Buch „Die Anomalie“ von Tellier finde ich total spannend geschrieben, trickreich gemacht und einfach fantastisch. Aber es könnte alles so passieren – oder passiert es schon? Vielleicht schreibe ich demnächst mal eine Rezension dazu. Ich empfehle es euch auf jeden Fall. Lest es und sagt mir mal, wie ihr es findet. Das war mein erster 12 von 12 im Dezember 2021, ich hoffe er hat euch gefallen.

Wie war euer 12. Dezember?

Bin zwiegespalten … Lest ihr Persönliches auf Blogs? Dieser Artikel ist mein erster persönlicher, wie fandet ihr den? Mich würde eure Meinung interessieren.

Manuela Krämer

9 Kommentare zu „12 von 12 im Dezember 2021“

  1. Liebe Manuela,

    vielen Dank für den schönen Einblick in deinen Tag. Auf den Schnee schaue ich als Norddeutsche Sehnsüchtig. Über den Alpenblick habe ich ein bisschen gegrinst, weil ich heute Clotilde, die Protagonistin in einer Krimikurzgeschichte, sich an einen schneebedeckten Alpenblick erinnern ließ.

    War das mit dem Flieger in das Café ein Unfall oder ein Anschlag? Wird da schon ermittelt?

    Ich freu mich auf deinen Jahresrückblog.

    Liebe Grüße
    Susanne

    1. Liebe Susanne,
      tja das mit dem Flieger ist so eine Sache. Ersten Berichten zufolge 😉 wurde der Flieger abgeschossen und krachte in das Café. Und das gerade als der Chef de Cuisine des „Chez Albert“ einem prominenten Gast (Name ist der Redaktion bekannt) die legendäre Crème brulée des Hauses servierte…
      Ich freu mich auch auf deinen Jahresrückblog.

      Liebe Grüße
      Manuela

  2. Hallo, ich fand deinen persönlichen 12von12-Blogpost richtig nett. Das schafft doch gleich Sympathie und Vertrauen. Ich bin auch dabei bei 12von12 und auch beim Jahresrückblog21 und hatte ähnliche Besorgnis. 😀
    Liebe Grüße und guten Schlaf, Johanna

    1. Ja, ich bin immer noch zwiegespalten, aber nun – nach der Veröffentlichung des „12-von-12“ sehe ich das schon offener. Ich frage mich nun mehr à la „Wie viel Privates darf es sein auf einem Business-Blog?“. Auf jeden Fall sind wir die Storyteller. Somit kommt nur das hinein, was wir erzählen und der Rest bleibt draußen. 🙂
      Ich bin gespannt auf deinen Jahresrückblog, LG Manuela

  3. Ich lese auch sehr gerne im Bett – vor allem Blogartikel von Menschen, die ich vorher noch nicht kannte.

    Und dann so etwas Persönliches.

    Irgendwie hab ich jetzt das Gefühl dich besser zu kennen.

    Auf ein baldiges Wiedersehen bei 12 von 12 – vielleicht ja im Januar?

    1. … es könnte sein, dass ich Gefallen am halbprivaten Bloggen bekommen habe. Also sehen wir uns wahrscheinlich am 12. Januar bei Draußen nur Kännchen wieder. Dein Tag gestern liest sich sehr besonders und schön. Aber das hab ich dir schon geschrieben, glaube ich.
      Alles Gute und liebe Grüße
      Manuela

  4. Hallo Manuela, ja, ich lese gern persönliches. Nicht nur, aber ab und zu. Aber ich verstehe deine Skepsis. Geht mir bei meinen Artikeln ja auch so.
    Aber die Mutige gewinnt, oder?

    Also gibt es bei mir auch ein 12 von 12.

    Ich bin gespannt, obs jemand liest.

    Dein Blogbeitrag hat mir jedenfalls gefallen. Solche entspannten Sonntage liebe ich auch.

    Viele Grüße
    Andrea

  5. Korina Dielschneider

    Liebe Manuela,
    was für ein schöner Einblick in deinen Tag. Es schafft Nähe – und das finde ich äußerst faszinierend. Ich mache auch mit beim Jahresrückblog – vielleicht laufen wir uns da mal wieder über den Weg. Würde mich freuen:-)

    Herzliche Grüße, Korina

    1. Jaa, die „Macht“ des Storytellings ist es, finde ich zumindest, dass wir nur das erzählen, was wir erzählt haben wollen. Oder so. Der Rest bleibt weg! 🙂 So funktioniert das im Business-Storytelling und auch im privaten. Also – pssst!!! – nicht täuschen lassen, unser Leben ist viel umfangreicher als so ein Blogartikel…

      Ganz liebe Grüße
      Manuela

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