Wie ich wurde was ich bin: Mein Weg zur Texterin und Autorin

Frau vor Bücherregal

Mein Weg zur Texterin und Autorin war anfangs alles andere als klar. Ich wusste garnicht, dass es den Beruf Texter überhaupt gibt. Im Jahre 1966 geboren, bin ich komplett in der analogen Zeit aufgewachsen. Okay, mit Fernseher aber der besitzt in meiner Kindheit nur 3 Knöpfe, ARD, ZDF und „Das Dritte“ und die Fernbedienung? Waren wir Kinder. Ich reite auf Stromkästen, Baumstämmen, Schaukeln … in den Sonnenuntergang und schwimme rekordverdächtig schnell (Wettbewerbe). Winnetou wird mein Vorbild, mein Barbie-Pferd heißt „Iltschi“. Auf die Bühne möchte ich und als Schauspielerin herumreisen. Beide Träume –  Pferd und Bühne – habe ich verwirklicht. Aber beruflich treibt es mich, ohne dass ich es merke, in die Welt des Schreibens. Eigentlich hätte ich es ja wissen müssen, denn Bücher und Geschichten faszinieren mich schon seit frühester Kindheit. So lest denn selbst, wie ich Texterin geworden bin. Oder soll ich mich besser in „Storytella“ umbenennen? Egal! Hier kommt ein Einblick auf „Wie ich wurde, was ich bin“.

  1. Die Sechziger: Rio de Janeiro und die Mondlandung. Meine Eltern ziehen mit mir, kurz nach meiner Geburt, nach Brasilien. Sie verfolgen „live“ (in Rio ist es Mittag) mit Freunden die Mondlandung und ich werde mit entsprechendem  „Merch“ aussstaffiert: T-Shirts, Spielzeug, ja sogar mein komplettes Essgeschirr besteht aus dem Star der südamerikanischen Welt: Topo Gigio, der Maus, die auf dem Mond landet.
Baby T-Shirt mit Mondlandungsmotiv
Mein Baby T-Shirt und meine erste Story, die Mondlandung
Mutter und Kleinkind vor einem Haus in Rio do Janeiro
Immer "chic" angezogen: Meine Mama und ich vor unserem Haus in Rio de Janeiro.
  1. Frühe 70er Jahre: Ich schreibe und publiziere (!), bevor ich es kann. Mein 4-jähriges „Ich“ nennt das Schnellschrift. Die Erwachsenen machen es mir vor: sie kritzeln so rasant ständig irgendwas. Unterschriften, Einkaufzettel … Ich ahme nach und das sogar in selbstgebaute blaue Mini-Schulhefte. Mit  blauen, tintenähnlichen Stiften schreibe ich seitenweise diese kryptische „Schnellschrift“, manchmal sogar mit einem selbstgemalten „Foto“ dabei. Man kann es auch als seeehr frühes Selfpublishing bezeichnen.
blaues Schulheft im Miniformat vor Bücherschrank
Eines meiner alten Schnellschrift-Heftchen steht in meinem Büro.
  1. Die 80er Jahre – Ich erfinde ich Markenwelten und werde Bücherei-Junkie: Da Weihnachtsgeschenke für die Eltern und Geschwister bei uns immer selbstgemacht werden, stricke und klebe ich mich durch die Vorweihnachtszeiten. Irgendwann hängen kleine Schilder an meinen Arbeiten. Darauf stehen dann so marketingstrategische Sätze, wie „diese exklusive Handarbeit stammt aus dem Hause Manu-Design“ oder „Dieses Schweinchen ist für immer dein …“ 
  1. Mein erstes Logo, eine kotzende Schnecke, entsteht. (Fragt nicht!) und die 4-wöchentliche Ausleihfrist der Bücherei unterschreite ich regelmäßig. Von „Die Inseln hinter dem Winde“ über Narnia, unzählige Karl Mays bis „Blitz, der schwarze Hengst“, verschlinge ich haufenweise Abenteuergeschichten.
Schnecke gezeichnet
  1. Ab 1985 – Transatlantischer Trendscout: An der Deutschen Schule in Lima mache ich nicht nur mein Abitur, sondern wir spielen auch Theater und bringen den Schülern den Trend „Stricken während des Unterrichts“. Das hatten die Grünen in den Bundestag mitgebracht, wir dann bis nach Lima. Ich habe habe  jetzt zwei Muttersprachen-Fächer, Deutsch und Spanisch „mit allem“, das heißt: zweimal Literatur lesen, Aufsätze schreiben, interpretieren.
Zwei Mädchen stricken im Unterricht.
Typisch 80er aber nicht für die Deutsche Schule in Lima: Das Stricken im Unterricht. Vor mir steht ein "Manu-Designerstück".
  1. Sommerfest mit Lehrertaufe: Spätestens jetzt wird endgültig klar, dass ich „irgendwas mit Werbung“ machen will. Unsere Klasse  konstruiert eine Lehrertaufe, mit der jeder am Fest Bälle auf eine Zielscheibe werfen und mit etwas Glück einen Lehrer ins Wasser befördern kann. Was für ein Spaß (die Schlange an unserem Stand nimmt kein Ende). Ich gestalte natürlich die „Tauf“-Urkunden für die Lehrer. Vervielfältigt mit dem Fotokopierer, koloriere ich sie noch von Hand.
Schülerin malt Urkunden
Wer entwirft die Urkunden für das Sommerfest in der Schule? Natürlich!
Mann im Taucheranzug und Schwimmflügeln auf Schaukel
An unserem Stand bildet sich eine riesige Schlange, weil man Lehrer ins Wasser befördern kann.
  1. 1986/87– Ich lerne meinen ersten Texter kennen: Ich will in die Werbungund denke an Grafik-Design, also ist alles klar… oder? Während meines Praktikums kurz nach dem Abi treffe ich auf Lucho, den ersten Texter meines Lebens. Davor wusste ich garnicht, dass es diesen Beruf gibt. Die lustigen Leute in der peruanischen Werbeagentur Studio A Diseno zeigen mir nicht nur, wie die „bunte Werbewelt“ in echt aussieht, sondern auch, was Texte so alles bewirken können.
  2. 1988 – Mein Traumstudium klappt … nicht. Alleine mit einem Koffer, meiner Gitarre und einer Kunstmappe fliege ich nach Deutschland. Ich will ja (immernoch) Design studieren … falle durch die Aufnahmeprüfung. Jetzt heißt es ein Jahr warten bis zur nächsten Aufnahmeprüfung. Inzwischen trete ich eine Lehre als „Büroassistentin“ in Düsseldorf an, zu der mich meine Eltern (die ja noch in Lima leben) überredet haben, damit „das Kind“ allein in Deutschland nicht unter die Räder kommt.
  3. 1990 – Was mache ich hier eigentlich? Ich ziehe sie durch, die Lehre zur IHK-geprüften Büroassistentin. Boah, aber die Inhalte … langweilen mich nachhaltig! Zudem finde ich es super- anstrengend, „seriös angezogen“ im Großraumbüro zu arbeiten. Mein Learning: Das will ich definitiv NICHT! Heute bin ich froh über mein BWL-Wissen, das 10-Finger-Schreibmaschinenschreiben und die übrigen Skills aus der Bürowelt.
  4. Ende der 80er – Düsseldorfer Nächte sind lang!! –  Okay Lehre = langweilig, aber die Kultur in der Stadt am Rhein ist „wow“! Ich lasse mich von Kunststudentinnen durch Ausstellungen führen, besuche literarische Nächte mit kultigen Autoren, viele Konzerte … und lese ein Buch nach dem anderen: Hesse, Apollinaire, Kandinsky, Herr der Ringe, Ernst Toller … und merke bald: Hey, mich interessiert Literatur und was „dahinter steckt“!
Reclam Heft Martin Opitz Poeterey mit Janosch-Stempel
Martin Opitz bekommt den Janosch-Bären gestempelt... Warum? Keine Ahnung.
Die Maus vor Büchern
Handtke, Barlach, Tolkien, künstlerische Manifeste ... ich lese alles, was nicht wegläuft.

  1. Die 90er Jahre – Na, dann studier doch DAS! Hui, nach der Lehre kommt die Lust aufs Studium, aber „so richtig“: Mit WG-Feeling, Erstsemester-Partys, also „mit alles“! Ich als Märchenfan wähle das Germanistik- und Spanisch-Studium in Marburg, da „Gebrüder Grimm“ und später Köln (wegen Alaaf!) und genieße das Studi-Leben, lerne ungewöhnliche Professoren und Studienkollegen kennen und sauge Wissen, Wissen, Wissen – nach der kulturellen Durststrecke im Büro – auf. Sooo praktisch: Ich kann jetzt Steno und auch vor der Laptop-Tablet-Ära alles easy mitschreiben.

Junge Menschen beim Essen und Feiern
Unsere WG-Partys sind eher "Fressgelage". Hier lerne ich internationales "Freestyle-Kochen".
Tanzende Menschen
"Studiere wild und wunderbar", hier: in unserer WG-Küche. (Ich bin die mit dem dicken Zopf)
  1. Mein Gott, das soll nicht brotlos enden! Trotzdem erinnert mich mein Sicherheitsdenken daran, dass man als „Geisti“ (Geisteswissenschaftler), keinen Berufsabschluss hat. Ich will immer noch in die Werbung. Doch die Großen nehmen nur „Auserwählte“ und „Agenturkinder“ auf. Ich scribble wieder, dieses mal Anzeigen der Agenturen, deren Texte ich dann mit „Manu-Text“ ersetze. So kriege ich einen Job als freie Mitarbeiterin bei GREY Düsseldorf. Cool!
  2. 1996 oder so: Das Internet!! – Psst, bei den Neuro-Linguistischen Programmierern kann man in das neue Dings Internet gehen, verrät mir ein Kommilitone. Mit meiner ersten E-Mail-Adresse (ganz viele Buchstaben und Ziffern) surfe ich zum ersten Mal im Netz. Die erste Station, die ich ansurfe,  ist die peruanische Tageszeitung „EL Commercio“ … rrrr-döng-döng … 10-15 Minuten und ich bin in Lima. „Faszinierend“, würde Mister Spock sagen. Eine Woche später wird es BUNT und heißt WorldWideWeb.
  3. 1996/97 – Shampoo und Magister: Neben dem Schreiben an der Magisterarbeit jobbe ich in der Werbeagentur. Ich schreibe gefühlt tausendmal über Haare, Düfte oder ein Deo. Es fasziniert mich, wie man die Tonalität eines Textes mit einem Wort verändern kann. Und der Magister? Wird am Rhein mit Picknick gefeiert, mein damaliger Freund Karsten (heute Mann) schenkt mir eine Tonne „Mäusespeck“ zum Abschluss.
Frau mit Studiumszertifikat und einer Tonne voller süßer Gummipilze
  1. 1997: Auf nach Bayern! Als frischgebackene „Magister Artiae“ und – vor allem – mit dieser Agentur im Lebenslauf, darf ich wählen. Ich entscheide mich für den Fachverlag (statt als Redaktionsassi für „7 Tage 7 Köpfe“ nach Köln zu gehen),  ziehe mit Karsten nach Augsburg und bekomme es mit Direktmarketing zu tun. „Warum nicht den Fernseh-Job?“, denken damals viele. Da kann ich nur sagen: Fachverlage können wahre Kreativzentren sein, vor allem darf ich mich hier sofort austoben, muss mich nicht hinten anstellen und habe pünktlich Feierabend. Bayern finde ich herrlich exotisch!
  2. Ende der 90er: Direktmarketing, Comics und „Hurra, wir heiraten“. Im Fachverlag werde ich schnell zur Ansprechpartnerin für, „wir brauchen mal etwas Anderes“. Von Comics für Jura-Studenten bis zur Teilnahme am obskuren Projekt In-ter-net-sei-te für den Verlag … Und wir heiraten nach 8 Jahren „wilder Ehe“ doch – aber nur wegen der Party.
Frau am Schreibtisch telefoniert
Mein Texter-Ich im WEKA Verlag 1999
Comic über das Internet
Ich werde "Expertin für Ungewöhnliches" im Verlag. - Thema ist noch aktuell oder?
  1. Machst du auch mal was nebenbei? Als mich immer mehr ehemalige Mitarbeiter fragen, ob ich auch freiberuflich für sie texte, erinnere ich mich an mein ursprüngliches Ziel. Mensch, ich wollte doch nur 4-5 Jahre festangestellt bleiben … Aber dafür den Sicherheitsanker „Festanstellung“ sausen lassen? Hmm…
  2. 2000: Es kriselt zum ersten Mal: Nur wenige wissen, dass ich im Millenium-Jahr (mein persönliches S-Wort Jahr) zum ersten Mal an Brustkrebs erkranke. Ich schwöre mir: Das Leben ist zu schön, um sich lange zu ärgern. Zwischen Therapien und Wartezimmern entsteht mein Business-Plan und ich sichere mir die Federkunst-Domain. Meine Website entsteht mit Frames, Dreamweaver und Hilfe aus Internet-Chatgruppen (YouTube & Co. sind ja noch nicht).
  3. 2001: Selfmade Woman. Liebe Chefs langweilt nie einen Kreativen. Erste Kunden habe ich schon, ich wage den kompletten Absprung in die Selbstständigkeit und bereue …. nichts!
  4. Die „Nuller“ Jahre: Meine Texte werden vielfältig, die Familie wächst. Gleich mit einem ersten Großkunden, dem Weltbildverlag, wächst mit Katalogtexten meine Vielfalt an Texten. Völlig verrückt oder mal ehrlich: Warum schreibt man Sprechblasen für Deko-Gartenzwerge? Außerdem haben wir sehr viel Spaß, denn im Team „alles außer Bücher“ ist es superlustig.
Drei Frauen fahren im Wildwasser-Baumstamm auf einer Kirmes
Der Weltbildverlag wird mein erster Großkunde. Wir haben sichtlich viel Spaß im Team.
  1. 2005: Unser Sohn kommt zur Welt und Storytelling wird wichtig. Das Geschichtenerzählen nehme ich (wieder) auf aber es bleibt nicht beim Vorleen. In einem Urlaub im Böhmerwald – wir sitzen am Lagerfeuer, es ist zu dunkel um vorzulesen – frage ich, „was soll ich erzählen?“ Wittiko, das böhmische Eichhörnchen wird geboren und mit ihm leben weitere Fantasie-Tiere (Familientradition) wieder auf. Am nächsten Abend sitzen, „ups“, ein paar Kinder mehr um unser Lagerfeuer …
  2. Ab 2010: Die Geschichten aus meinem Kopf kommen aufs Papier. Ich beginne mit dem Aufschreiben dieser Tier-Fantasy-Geschichten und versuche mein Glück bei Kurzgeschichten Wettbewerben mit recht gutem Erfolg (denn so oft schreibe ich nicht Belletristisches.) Außerdem schreibe ich ein Gartenbuch und ein Kochbuch im Auftrag eines Verlages. In beiden fließen meine Hobbys Garten und lecker Essen ein.
Kleinkind mit Frau wandern
Unser Sohn (hier etwa 2 Jahre alt) wird ein echter Geschichten-Staubsauger. Er kriegt nie genug vom Vorlesen und Erzählen. Ein dankbarer Zuhörer für meine Stories!
  1. 2016: International in Bayern: Das Leben in Bayern ist für mich noch immer exotisch. Auf der Suche nach Gleichgesinnten finde ich mich im Internationalen Verein Mering (IKM) wieder. Wir organisieren ehrenamtlich das große Festival, veranstalten Länderabende und Koch-Events. Ich nehme mir die Internetseite vor und werde Geschichtenerzählerin mit Märchenzelt und so. Im Jahre 2020 bekommen wir für unser Bemühen um Miteinander den Schwäbischen Integrationspreis verliehen.
Vier Frauen aus verschiedenen Ländern
Ein Teil von der Frauen-Power unseres Internationalen Kulturvereins auf dem Weltfrauentag 2020.
Buchrückseite Kochbuch
Unser Verein bringt ein Kochbuch heraus. Guess who ist die Autorin? 🙂
  1. 2018: Stoppuhr und Selbstgespräche: Eine Videoagentur tritt in mein Texterleben. Und ich widme mich wieder gepflegten Selbstgesprächen, der Stoppuhr und Texten aus dem OFF. Nicht nur das: Ich werde nun ab und zu als Geschichtenerzählerin gebucht. Bücherei-Sommer, Weltkindertag … ich komme!
  2. Heute: Schreibe ich „dreierlei“ (oder ist das alles eines?) – Geschichten, Bücher und Werbetexte. Man trifft mich auch ab und zu als Erzählerin oder Expertin für Literatur bei Veranstaltungen. Als Texterin und Autorin, aber vor allem Fan von allem was mit Erzählkunst zu tun hat, helfe ich euch mit meinen Texten, etwas Gutes noch besser zu verkaufen, ins Rampenlicht zu kommen und überhaupt… euer Expertentum mit spannendem und nützlichem Content zu zeigen. – Und manchmal scribble ich auch wieder auf kleinen Papier-Dummys. 🙂
Gefalteter handgezeichneter Flyer als Dummy
Das Bauen kleiner "Schnellschrift"-Dummys aka Scribbels nützt meinen Kundinnen und Kunden (hoffentlich) heute noch.
Manuela Krämer

13 Kommentare zu „Wie ich wurde was ich bin: Mein Weg zur Texterin und Autorin“

  1. Wow, was für ein toller Text! Von einer Texterin eigentlich nicht anders zu erwarten, trotzdem hat es mich überrascht, wie sehr mich deine Worte und auch deine Geschichte berührt haben. Beeindruckender Lebensweg, den ich an vielen Stationen sehr gut nachvollziehen kann!

  2. Hi Manuela,
    mensch was für ein cooles Leben!
    Mir scheint es als hast du schon viele Höhen und Tiefen erleben müssen und bist aus allen nur noch stärker hervor gegangen.
    LG
    Stephan

  3. Sehr spannend welche Wege das Leben so einschlägt.
    Lustig, ich war heute in Deutschlands einzigen Comic Museum.
    Sehr interessant, denn Entenhausen liegt in Franken !!! 😉

    Liebe Grüße Katja

  4. Hallo Manuela,
    jetzt hab ich das Gefühl, wir kennen uns schon lange, haben uns nur aus den Augen verloren. Wie schön, dass wir uns über boomboomblog (wieder 😉) über den Weg gelaufen sind.
    Danke für deine Erinnerung, die meine angetriggert haben.
    Und Bayern ist nicht exotisch, sondern Schwaben!
    Liebe Grüße Ingrid

  5. Die Ausbildung im Büro haben wir gemeinsam und auch ich habe mich damals nachhaltig gelangweilt! Oh ja! Zum Glück hab ich dann auch nochmal was anderes gemacht (mit dem ich jetzt viel glücklicher bin), aber genau wie dir, kommt mir das Wissen aus der Zeit heute noch zugute! Deine Scribbles erinnern mich übrigens stark an Sketchnotes, die aktuell ganz in sind! Hab letztens erst eine Fortbildung zu dem Thema mitgemacht!

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Hi Jana,
      ja Sketchnotes ist nur ein neuer Begriff für etwas sehr sehr Schönes: das intuitive Kritzeln aus dem Bauch heraus. Früher habe ich das auch beim Telefonieren (Telefon mit Schnur im Flur) auf dem daneben liegenden „Telefonblock“ 🙈 getan.

  6. Danke für Deinen lesenswerten Einblick. Meine Bürojobs fand ich – zumindest nach der Zeit im elterlichen Unternehmen – tendenziell auch eher langweilig. Die Welt bewegt man damit zumindest nicht 😉 Ich finde es spannend, wie sich Dein Weg immer weiter entwickelt hat, du aber immer irgendwie ums Schreiben kreist. Ich wollte übrigens auch Grafik Design studieren….

    Gruß aus München von Marita

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